Meteorit Bolotie

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Meteorit Bolotie

Hier haben wir eine Meteoritscheibe zu einem Bolotie verarbeitet.  Dieser Eisenmeteorit wird Muonionalusta genannt, ist in Schweden "gelandet" und wurde dort 1906 das erste Mal gefunden. Die herausragende feine Struktur (Widmanstätten) dieses Meteoriten eignet sich hervorragend zur Schmuckverarbeitung.
Wir haben bei diesem Bolotie einen Durchmesser von 35 und 44mm, bei dieser Größe zeigt sich ein wahres Kunstwerk der außerirdischen Natur.

Durch unseren besonders dünnen Schliff ist er enorm leicht, trotzdem sehr robust und aufgrund einer speziellen Preparation auch witterungsbeständig! Die sehr hochwertige und außergewöhnliche Veredelung dieser Meteoritenscheibe entsteht durch ein aufwendiges Spezialverfahren mit seltenen Platinmetallen.

 

Dieser "Bote aus dem All" wird ein Schmuckstück für die Unendlichkeit bleiben.


Selbstverständlich mit echten Lederbändern und 925er Sterling Silberenden verarbeitet. Die Meteoritbrosche ist in der Position verstellbar und kann bei Bedarf festgeklemmt werden.

"Ein Bolotie besteht aus einem geflochtenem Lederband, dessen Enden durch metallene Spitzen, meist aus Silber, verschlossen und verziert werden. Die Brosche selbst ist das eigentliche Kunstwerk, sie ist ebenfalls meist aus Silber." (aus Wikipedia)

Muonionalusta Meteorit


Die Muonionalusta Meteorite kommen aus einem recht abgelegenen Gebiet in der nordischen Taiga, wo sie viele -zigtausend Jahre von Permafrost und Gletschern konserviert wurden.
Vor ungefähr 1 Million Jahren fiel eine massive, extraterrestrische Eisenmasse im nördlichsten Gebiet des heutigen Schweden vom Himmel. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre muss es eine riesige Explosion gegeben haben, die den Asteroiden in unzählige Fragmente riss. Die Stücke gingen dann auf einem großen Streufeld nördlich des Polarkreises nieder.
Skandinavien erlebte viele Eiszeiten, daher schoben sich dicke und schwere Eispanzer wiederholt von Norden nach Süden. Dadurch wurde das normale Muster des Streufeldes stark verändert.

Der offizielle Erstfund war 1906, als 2 Kinder beim Spielen ein außergewöhnlich schweres und rostiges Teil in der Nähe des kleinen Dorfes Kitkiöjärvi fanden. Über verschiedene Wege kam er dann später in die Hände von Experten, die ihn als Eisenmeteorit einstuften.

Der neue Meteorit wurde Muonionalusta genannt, nach einem kleinen Ort in der Nähe des Fundortes. In den Jahren 1946 und 1963 wurden zwei weitere Meteorite gefunden. Der erste (15 kg) wurde bei Erdarbeiten beim Hausbau in Kitkiöjoki, südöstlich von Kitkiöjärvi, gefunden. Der zweite Meteorit wurde ebenfalls in Kitkiöjoki in Aushubmaterial eines Waldweges gefunden.

Auf Grund der Erdbewegungen, während der verschiedenen Eiszeiten, liegen die Muonionalusta Fragmente meist tiefer in der Erde. Sie sind, wie man es auch von Findlingen kennt, durch ihre Wanderung im Erdreich auf natürliche Art und Weise rundlich geschliffen.
Da sich das Streufeld nördlich des Polarkreises befindet, ist die Meteoritensuche durch klimatische und andere Faktoren stark eingeschränkt. Viele Jahre vergingen ohne weiteren Fund. Erst in den letzten 20 Jahren haben mehrere Expeditionen neue Meteorite bergen können.

Die gefundenen Meteorite wurden als Eisenmeteorit, feiner Oktahedrit Klasse IVA klassifiziert. Die Muonionalusta Meteorite gehören zu den Meteoriten mit dem schönsten Ätzmuster. Geschnitten und geätzt enthüllt das Innere perfekte Widmannstätten-Strukturen, und manchmal auch Einschlüsse wie Troilite oder Stishovit.